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A Royal Dudy
DIANAS BRIEF SENSATION: "SIE VERSUCHEN, MICH ZU TÖTEN" PRINZESSIN DIANA schrieb in einem handgeschriebenen Brief, nur 10 Monate bevor sie starb, dass sie einen Anschlag auf sie befürchte, bei welchem sie durch einen Autounfall getötet wird. Sie gab ihn ihrem Butler Paul Burrell mit dem Auftrag, dass er ihn als "Versicherung" für die Zukunft behalten sollte. Die
Prinzessin sagte voraus: "Dies ist mein gefährlichster
Lebensabschnitt." In
diesem Brief, heute aufgedeckt durch den Daily Mirror, nannte
Diana, wer ihrer Meinung nach den Unfall plante. Doch aus
rechtlichen Gründen wurde der Name zur Veröffentlichung geschwärzt. Das
Dokument wird die Verschwörungtheorien wieder anheizen, welche
in den sechs Jahren seit ihrem tödlichen Autounfall in Paris
gewütet haben. Aber
er erscheint hier auch eine Warnung an die Queen, dass „Kräfte
in diesem Land am Werk sind, von die wir keine Ahnung haben“.
Burrell,
geplagt durch die einstigen Verdächtigungen des Diebstahls an
Dianas Besitz und tief verärgert, dass es noch keine
Untersuchung in Großbritannien über den Tod von Diana und
ihrem Freund Dodi gegeben hat, ist Burrell mit dem neuen
Beweisen nun an die Öffentlichkeit getreten. In
seinem neuen Buch „A Royal Duty“ [Anmerkung der Redaktion:
„Eine königliche Pflicht“, welches am 27 Oktober 2003
erscheinen soll] legt der ehemalige Bedienstete Burrell
jetzt seine Erinnerungen vor. Im
zweiten Punkt des Briefes, geschrieben im Oktober 1996, erklärte
Diana in der normalsten möglichen Sprache, dass sie von einem
Anschlag auf sie durch einen Unfall überzeugt sei. Burrell
beschreibt in seinem Buch auch die Ereignisse, die die
Prinzessin veranlassten, das Dokument an ihrem Schreibtisch in
Palast Kensington zu schreiben. Dianas
Scheidung von Prinz Charles war weniger als zwei Monate vorher
beendet worden. Die
Prinzessin, die ihre charikativen Aktivitäten reduziert hatte,
um sich auf die Projekte Lepra, AIDS, „Opfer von
Obdachlosen“ zu konzentrieren, genoss sehr große allgemeine
Unterstützung. Aber,
entsprechend Burrell, hatte sie im Herbst ein überwältigendes
Gefühl, dass sie [jemanden] „im Wege“ stehe. Er
fügt hinzu: „Ob falsch oder richtig. Je mehr sie „als
modernes Ärgernis“ angesehen wurde, desto stärker fühlte
sie sich“. Sie
fühlte treffsicher, dass das „System“ ihre Arbeit nicht schätzen
würde und Prinz Charles nicht vorwärts kommen konnte, so lange
sie in der Öffentlichkeit war. Burrell
sagt, dass die Prinzessin ihm erklärte: „Ich bin stark
geworden und sie mögen es nicht, wenn ich Gutes tue und ich –
ohne sie - auf meinen eigenen Füssen stehen kann“. Die
Angst der Prinzessin wuchs in dem Ausmaß, dass sie ihrer
Wohnungen am Palast Kensington nach Abhörvorrichtungen
untersuchen ließ. Im
Oktober 1996 vertraute sie noch einmal Burrell an, dass sie
glaubte, dass es Versuche gäbe, sie in den öffentlichen Augen
zu untergraben. Es
ist zu lesen, dass Diana über das Verhältnis von Charles zu
Camilla Parker Bowles und die fortführende Rolle von Tiggy
Legge Bourke – Kindermädchen von William und Harry - gebrütet
hatte. Burrell
sagt, dass die Prinzessin sich „verachtet und entwürdigt“ fühlte.
Aber der Kern ihrer Furcht sei, so sagte sie, die Versuche von
Charles Anhängern, sie zu zerstören. Mit
diesen Gedanken und der Furcht in ihrem Kopf, entschloss sich
Diana, ihre Ängste zu Papier zu bringen, sagt Burrell. Der
Brief verrät die Einsamkeit, die Diana fühlte: „Ich
sitze hier an meinem Schreibtisch heute am Oktober [1996], sehne
mich nach jemanden, der mich umarmt und mich ermutigt, stark zu
bleiben und meinen Kopf nicht hängen zu lassen.“ Entsprechend
Burrell war es nicht das erste Mal, dass Diana es für notwendig
hielt, ihm zu sagen, was um sie herum geschah. Er sagte:
Ich wurde das Lagerhaus für königliche Wahrheiten. Diana
und Dodi wurden in den frühen Stunden des 31. August 1997 getötet,
als ein Mercedes S280, der vom angetrunkenen Fahrer Henri Paul
gefahren wurde, in den d’Alma Tunnel der französischen
Hauptstadt raste. Eine
Untersuchung 1999 durch die französischen Behörden tadelte
Paul und stellte fest, dass er ein Cocktail aus Alkohol und
Drogen zu sich genommen hatte, bevor er sich ans Steuer setzte
und die Kontrolle verlor. Jedoch
hat es einen wachsenden Unwillen in der Öffentlichkeit gegeben,
die amtliche Version ihres Todes anzunehmen. BURRELL gibt
zu, dass er die Zweifel teilt. Er sagte: "Mit dem Vorteil
der Handschrift, hat mich der Inhalt dieses Briefes seit ihrem
Tod geplagt". Der
Brief wird nun weitere Verunsicherung und Unvereinbarkeiten über
ihren Tod aufwerfen, einschließlich der Fragen über einem
geheimnisvollen weißen Fiat Uno, der den Mercedes in dem Tunnel
rammte und über die Blutproben, die von Henri Paul genommen
wurden. Inhaber
von Harrods, Mohamed Al Fayed, Dodis Vater, hat Millionen Pfund
ausgegeben für eine private Untersuchung, überzeugt davon, dass
Diana und Dodi durch den Britischen Geheimdienst ermordet
wurden. Aber
Dianas Familie glaubt nicht an diese Theorien. Ihre Mutter
Frances Shand Kydd akzeptierte die Ergebnisse der französischen
Untersuchungen ohne irgendwelche Bedenken. Hoffnungen,
dass einige der Geheimnisse gelüftet werden könnten, flammten
letzten Monat wieder auf. Ein
Sprecher der königlichen Coroner [Anmerkung der Redaktion:
richterlicher Beamter zur Untersuchung der Todesursache in Fällen
gewaltsamer und unnatürlicher Tode] sagte, dass das Datum für
eine neue Untersuchung innerhalb der nächsten Tage verkündet würde. Aber
Stunden später hat Mr Burgess diese Aussage zurückgenommen,
denn es sei doch noch zu früh, einen genauen Termin und
Zeitplan zu nennen. Das
Fehlen einer Untersuchung und seine Strafverfolgung bzgl. des
angeblichen Diebstahls an Dianas besitz bestärken Burrells Überzeugung,
der Öffentlichkeit die Ängste von Diana nun mitzuteilen. „Dieser
Brief ist ein Teil der Belastung, die ich seit Dianas Tod in mir
trage. Die Entscheidung, was mit ihm zu tun ist, war die Quelle
einer langen Suche in meiner Seele.“ Er
beharrt darauf, dass es eine Übereinstimmung oder eine Erklärung
für die Tragödie ist und damit eine Angelegenheit für die
Gerichte. Er fügt hinzu: „Es kann sein, dass meine Bemühungen
vergeblich sind. Ich kann nicht mehr tun als diesen Brief zur
Verfügung zu stellen – ein weiteres Fragezeichen. Aber, wenn
dieses Fragezeichen zu einer Untersuchung und einer vollständigen
Prüfung der Tatsachen durch die britischen Behörden führt,
hat es etwas gebracht.“ |
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